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Schirm-Lexikon

LEXIKON

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ABC Sonnenschutz

A

Acryl
Acryl (Polyacryl) ist ein hochwertiger Bezugsstoff, der für Sonnenschirme, Sonnensegel und auch Markisen eingesetzt wird. Polyacrylstoffe sind spinndüsengefärbt und haben ein Gewicht pro qm von ca. 230gr aufwärts. Sie zeichen sich durch eine hohe wasserabweisende Eigenschaft aus, haben zusätzlich eine hohe Farb- und UV-Beständigkeit und eine lange Haltbarkeit.

AIRTEX®
Airtex ist ein acrylatbeschichtet technisches Sonnenschutzgewebe aus 100% Polyester.

Allwetterschirm
Allwetterschirme sind dazu geeignet nicht nur vor Sonnenstrahlen und deren UV-Strahlung zu schützen, sondern Sie schützen auch vor Regen und können sogar bedingt Schnee tragen.

Aluminiumschirm
Aluminium ist ein witterungsbeständiges, nicht rostendes Material und wird gerne für hochwertige Sonnenschirme und Sonnenschutzprodukte eingesetzt. Fast alle Bauteile der Umbrosa-Sonnenschirme und Sonnenfächer sind mit diesem Material konstruiert. Es zeichnet sich durch hohe Robustheit aus und ist im Gegensatz zu Eisen und Stahl im spezifischen Gewicht wesentlich leichter und somit leichter zu handhaben.

Ampelschirm
Sonnenschirme mit seitlichem Standrohr etwas unterhalb oder dicht außerhalb stehend neben dem Schirmdach. Im Gegensatz zu den klassischen Mittelmastschirmen kann der Schatten unter dem Schirm voll ausgenutzt werden und kein Standfuß unterhalb des Schirmdaches stört. Besonders geeignet für unter dem Schirm stehende Esstische und eine Tischgruppe, aber auch Sonnenliegen. So werden gerne quadratische oder rechteckige aber auch runde Ampelschirme eingesetzt. Ampelschirme sind flexibel, sind 360 Grad drehbar und in verschiedene Richtungen neigbar. Mit Umbrosa Sonnenschirmen am Gelenkarm (Paraflex) oder Spectra können Sie den Schatten bequem mitwandern lassen.

Ankerhülse
Dreiteiliges Bauteil für die Befestigung des Sonnenschirmrohres/-mast im Erdreich. Die Ankerhülse wird in den Boden eingelassen, bzw. einbetoniert. Die Oberkante der Ankerhülse sollte ebenerdig abschliessen. Ein ca. 1m langes verzinktes Eisenrohr wird in die Ankerhülse ca. 40cm tief gesteckt und seitlich mit einer Sechskantmutter mit der Ankerhülse verbunden. Das Eisenrohr steht dann ca. 60 cm heraus. Darauf wird das Aluminiumrohr des Umbrosasystems geschoben und wiederum mit einer Imbusschraube mit dem Eisenrohr verbunden. So entsteht eine stabile Befestigung. Für den Winter wird eine Abdeckkappe mitgeliefert. 

Aufdruck
Sonnenschirme lassen sich optimal für Werbezwecke gestalten. Der Individualität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Geeignet dafür sind in der Regel der Volant (Schabracke) und das Schirmdach. Beim Schirmdach sollte es sich um ein Modell handeln, dessen Neigung (Schräge) schon ausgeprägter ist, damit der Aufdruck zumindest fußgängerseits sichtbar ist. Als Druck kommen grundsätzlich Werbeaussagen, Firmenlogo und-name zum Aufdruck. Das Siebdruckverfahren ist hier das meistverwendete.

B

Balkonschirm
Als Balkonschirme sind in der Regel kleinere Schirmgrößen geeignet. Hier ist speziell der Umbrosa Paraflex Sonnenschirm zu nennen, der hier seine ganzen Vorteile ausspielen kann. Insbesondere deshalb, weil der Paraflex einen Gelenkarm hat, der mauerseits montiert den Balkonboden frei von Stolperstellen (Standfüße, Gewichtsplatten) hält und den Sonnenschirm besonders flexibel in seiner Flächenabdeckung macht. Durch die Bedienung des Gelenkarmes, ob nun Standardarm mit 185cm, LongSize-Arm mit 235cm Auslage oder KingSize-Arm (zusätzlich mit einem dritten Gelenkteil) kommt das Schirmdach von links nach rechts mit einer einzigen Handbewegung und kann so mit dem Sonnenstand mitwandern. Eine weitere positive Funktion des Paraflex ist die Möglichkeit, das Schirmdach um ca. 30 Grad zu neigen. So kann auch noch vor einer tiefer stehenden Sonne ein Blendschutz erreicht werden.

Beaufort(Bft)
Sonnenschirme können je nach Konstruktion und Größe unterschiedlichen Windstärken standhalten. Die Beaufortskala klassifiziert Wind nach seiner Geschwindigkeit und teilt diese in 13 Gruppen von Windgeschwindigkeiten ein. Für viele Sonnenschirme wird die maximale Windgeschindigkeit im geöffnet Zustand in Beaufort (Bft) angegeben. 0 Bft steht für Windstille,12 Bft für Orkan. In der Seefahrt werden Windgeschwindigkeiten grundsätzlich in Bft benannt.

Befestigung
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Arten einen Schirm sicher zu befestigen bzw. zu verankern um seine Standfestigkeit sicherzustellen. Es gibt dabei die mobile Aufstellung (z.B. Plattenständer, Betonfuß, Baseplates, Rollenständer ) und die ortsfeste, also nicht mobile Aufstellung (Verankerung, Verschraubung) z.B. mit einer Bodenhülse oder Rundmontageplatte.

Beleuchtung
Privat wie auch gastronomisch ist die Beleuchtung eines Sonnenschirmes optisch eine attraktive Angelegenheit und immer ein Blickfang. In der Gastronomie sorgt diese besonders in den Sommermonaten für gemütliche Stunden unter dem Sonnendach und sorgt für steigenden Umsatz.

Bespannung
Hier finden sich eine Vielzahl von Begriffen, die alle das „Gleiche“ bezeichnen. Einige Beispiele: Bezug, Tuch, Membrane, Schirmstoff. Diese gibt es in vielen unterschiedlichen Textilien, Geweben und Texturen und natürlich Größen und Formaten. Je nach Einsatzort und Verwendungszweck kann dies ausgewählt werden. Begriffe wie wasserdicht, atmungsaktiv, lichtdurchlässig, feuerfest, UV-Widerstand, Farbechtheit, etc. tauchen hier in den Beschreibungen auf.

Bodenhülse
Die Bodenhülse, auch Ankerhülse genannt, dient der stabilen Befestigung bzw. Verankerung eines Sonnenschirmes im/mit dem Boden. Dabei Bodenhülse verursacht keine Stolperkante(n), hat eine hohe Standfestigkeit und ist auch optisch elegant. Große und hochwertige Sonnenschirme haben in der Regel eine auf den Mast und die Konstruktion abgestimmte, modellbezogene Bodenhülse. Die Bodenhülsen sind grundsätzlich mehrteilig, wobei ein Teil ebenerdig in ein Betonfundament eingelassen wird, ein weiteres Montageteil (z.B. Einsteckrohr, Standrohr, Drehfuss etc.) der Fixierung dient und zB eingesteckt oder aufgeschraubt wird.

Bodenfreiheit
Die Bodenfreiheit wird gemessen zwischen Untergrund (Boden) und Beginn der Speichen im geschlossenen Schirmzustand. Dies ist besonders für den gastronomischen Bereich wichtig, da hier idR eine Vielzahl von Sonnenschirmen morgens schnell geöffnet und abends schnell geschlossen werden sollen. Dies umso schneller bei schlechten, stürmischen Wetterlagen. So wird bei ca. 80cm Differenzhöhe vermieden, dass Möbel, also Stühle, Bänke und Tische ständig gerückt und umgesetzt werden müssen.

C
D

Dachstrebe/Dachspeiche
Die Dachstreben laufen vom oberen Mittelpunkt des Schirmes und „streben“ nach Aussen bis und ergeben dort die äußere Schirmkante/-spitze. An den Dachstreben wird der Stoff gestützt bzw. überspannt und auch befestigt. Bei Paraflex Sonnenschirmen sind diese aus leichtem Aluminium gefertigt. Das Aluminium-Hohlprofil sorgt für die erforderliche Stabilität und Steifigkeit.

Diagonalspeiche
Diagonalspeichen sind die Eckspeichen bei rechteckigen und quadratischen Sonnenschirmen.

Drehfuß
Bei den Umbrosa Linien Spectra, Rimbou Icarus und Eclipse gibt es standardmäßig einen 360 Grad Drehfuß. Dieser ist in verschiedenen Positionen arretierbar. Der Schirm kann so einen großen Schattenbereich/Einsatzbereich abdecken, ohne von seiner Position bewegt zu werden.

Durchgangshöhe
Die Durchgangshöhe ist die Differenz zwischen Boden und Schirmdach. Je größer ein Schirm desto höher ist in der Regel auch die Durchgangshöhe. Im gastronomischen Bereich besonders von Bedeutung, damit sich die Gäste nicht am Schirmdach stoßen oder immer in etwas geduckter Haltung an den Tischen vorbeigehen müssen. Bei der Wahl sollten Sie daher ihre persönliche Größe mit beachten. Umbrosa-Sonnenschirme lassen sich hier anpassen. Der Paraflex (Wallflex) ist flexibel in der Montagehöhe, an der Wand sowie auch am Aluminium-Singlerohr /-mast (205cm. Ggf. kann z.B. ein längerer/höherer Alumast / Singlerohr (210 – 300 cm) bestellt werden oder das Multirohr mit Teleskopauszug (bis 240cm)gewählt werden. Letzteres eignet sich für die Gastronomie und kann bis zu 5 Sonnenschirme des Paraflex-Systems aufnehmen. Ein Volant/ Schabracke verringert die Durchgangshöhe.

E

Elektroanschluss
Ein Elektroanschluss am Schirm wird überwiegend in gastronomischen Betrieben gewünscht, um auch abendlich die Terrasse bzw. den Außenbereich zu beleuchten, Aufmerksamkeit zu erzeugen und natürlich auch im Dunkeln für Sicherheit im öffentlichen Bereich zu sorgen. Der Elektroanschluss wird in der Regel vom Boden her an den Schirmmast herangeführt. Die Kabel verlaufen dann im Innnenmast/-rohr nach oben und versorgen die sogenannten Endgeräte wie z.B. Lampen, Strahler, LED-Leuchten, Heizstrahler oder auch Lautsprecher (Soundsysteme) mit dem erforderlichen Strom. Der Eletronanschluss ist Sonderzubehör und muss fachtechnisch angeschlossen werden. Wenn es um einfache Beleuchtung geht, dann sind meist schon sogenannte batterie- oder akkubetriebene LED Leuchten ausreichend. Diese laufen unter der Bezeichnung Patio-Light, Schirmlicht, Umbrella-Lighter und ähnlichen Bezeichnungen.

Eloxieren
Das Eloxal–Verfahren ist eine Methode der Oberflächentechnik zum Erzeugen einer Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation. Die Schicht ist nur 15 Mikrometer dünn und wird bei Aluminium durch Umwandlung der obersten Schicht erzeugt. Die Oberfläche ist standardmäßig bei allen Aluminiumschirmen vor Korrosion (hier Verwitterung) geschützt. Von der Optik her wertet das Eloxalverfahren das Material auf und gibt diesem eine seidenglänzende hochwertige Optik.

F

Freiarmschirm
Freiarmschirm meint eigentlich den Ampelschirm. Wobei auch hier ein Pendelschirm gemeint sein kann, der an einem „Freiarm“ hängt/pendelt. Grundsätzlich hat der Freiarmschirm seinen Mast seitlich zu stehen und gibt den Bereich unterhalb des Schirmdaches als Stellfläche für Gartenmöbel, Grillgeräte etc. frei. 

G

Großschirm
Das Wort selbst sagt schon alles. Allerdings kann man bei der Bezeichnung „Groß“ schon geteilter Meinung sein. Für den einen fängt der Großschirm bereits bei 250cm Durchmesser an, beim anderen erst bei 600cm. Grundsätzlich spricht man von einem Großschirm, wenn der Schirm einen Durchmesser ab 400cm, bzw. eine Seitenlänge von 400 x 400cm aufweist. Großschirme werden überwiegend in der Gastronomie, Restaurants, Bars, Wellnessoasen etc. eingesetzt.

Galgenschirm
Der „Galgenschirm“ ist eine ungebräuchliche Bezeichnung und meint eigentlich den Pendelschirm, Ampelschirm oder Freiarmschirm.

Gastronomieschirm
Letztendlich wird damit der Standort bezeichnet und der Einsatzort. Abgeleitet vom „Gastronomen“ suchen diese nach einem Schirm für das Lokal, Restaurant, Bar usw. In der Regel werden darunter größere Sonnenschirme verstanden, die ab 300cm Durchmesser und einer Seitenlänge von 300 x 300cm aufwärts beginnen und besondere im Gastronomiebereich gewünschte Eigenschaften wie z.B. wasserundurchlässig, bedruckbar mit Werbung, feuerhemmend, besonders stabil etc. haben. Also einen fast ganzjährigen Einsatz ermöglichen.

H

Handkurbel
Einige Modelle der Caravita Sonnenschirme sind mit einer Handkurbel ausgerüstet. Ebenso gibt es Schneider Sonnenschirme mit Handkurbel. In der Regel wirkt die Kurbel auf eine Spiralstange im Mastinneren und erleichtert so das Öffnen des Sonnenschirmes. Seilzugsysteme und Flaschenzugsysteme sind andere praktische Öffnungsmechanismen. Handkurbeln können auch abnehmbar sein. Dies besonders im Gastronomiebereich, damit Kunden die Schirme nicht eigenmächtig verstellen können.

Holzschirm
Holzschirme haben idR eine Mittelstange/Mittelmast aus massivem Holz. Meistens sind auch die Schirmstangen aus gleichem Holz gefertigt. Passend dazu ist immer ein Seilzugsystem und das Flaschenzugsystem.

Heizstrahler/Infrarotstrahler
Heiz-/ bzw. Infrarotstrahler sind beliebte Zubehörartikel, um für kältere Tage gerüstet zu sein. Die Strahler werden meist am Mittelstock/-mast des Sonnenschirmes befestigt. Die Stromleitung dazu wird am Mast/Mastrohr geführt oder kann auch im Rohrinneren geführt werden. Der Infrarotstrahler erwärmt die angestrahlte Fläche und nicht den ihn umgebenden Luftraum. 

I
J
K

Konfektionieren/Konfektion
Konfektion ist der Zuschnitt des Materials idR Stoff. Bei Schirmen somit des Stoffbezuges.

Krone
Mit der Krone wird das Bauteil am Schirm bezeichnet, welches die inneren Schirmstreben aufnimmt, hält. Die Krone sitzt direkt am Mast des Sonnenschirmes. In der Regel gleitet die Krone am Schirmmast während des Öffnen/Schließenvorgangs entlang.

Kurbelantrieb
Modelle von Caravita und Schneider Sonnenschirme sind mit einem Kurbelantrieb ausgerüstet. In der Regel wirkt die Kurbel auf eine Spiralstange im Mastinneren und erleichtert so das Öffnen des Sonnenschirmes. Kurbelantriebe können auch abnehmbar sein. Dies besonders im Gastronomiebereich, damit Kunden die Schirme nicht eigenmächtig verstellen können. Es gibt auch automatische Kurbelantriebe mit Fernbedienung und mit der Möglichkeit einen elektrischen bzw. akkubetriebenen Schrauber (Bohrschrauber) anzuschließen.

L
Lärmschutzschirm
Spezielle Stoffe in mehrlagiger Ausführung sind geeignet, den Lärmpegel /Geräuschpegel abzusenken.

Lichtechtheit
Die Lichtechtheit beschreibt die Konstanz von Farben und Oberflächen bei längerer Sonneneinstrahlung und bestimmt somit die Qualität der eigesetzten Materialien. Umbrosa Stoffe der Güte Premium und Sunbrella limited edition sind hier besonders robust und farbbeständig gegen Ausbleichung.

M

Marktschirm
Marktschirme sind in der Regel kleinere Schirme bis ca. 300cm Durchmesser und überwiegend Mittelstockschirme. Sie eignen sich besonders für den mobilen Einsatz, wenn häufig der Stellplatz verlegt und verändert wird. Insoweit sind diese Schirme fleibel, stabil und leicht vom Gewicht und der Handhabung her. Sie sind häufig auf Wochenmärkten und vor kleineren Ladengeschäften zu finden.

Mastverlängerung
Mit einer Mastverlängerung kann man eine größere Durchgangshöhe bzw. Bodenfreiheit des Schirmes erreichen. Hier z.B. beim Spectra Sonnenschirm von Umbrosa. Dieser exclusive Sonnenschirm erhält damit noch mehr Kopffreiheit.

Mauerkonsole
Die Mauerkonsole bzw. Wandkonsole (WA) dient zur Montage von Sonnenschirmen, insbesondere der Paraflex-Sonnenschirme an einer Wand. Es können bis zu zwei Paraflex Schirme an einer Konsole befestigt werden. Dazu ist ein Duoflex Adapter aus dem Zubehör erforderlich.

Mittelmastschirm
Mittelmastschirme auch als Mittelstockschirm bezeichnet. Hier steht der Mast des Schirmes zentral unterhalb des Schirmdaches, also in der Mitte. Schneider hat viele Modelle mit Mittelmast.

Mobile Verankerung
Mit einer mobilen Verankerung lässt sich die Raumaufteilung einer Gastronomie schnell und einfach verändern, da sich der Schirm mittels der mobilen Verankerung bewegen lässt.

Möbelfreiheit
Die Möbelfreiheit (auch Tischfreiheit) ist ein wichtiges Maß. Es geht darum, ob die Dachstreben eines Sonnenschirms im abgespannten Zustand über Tische und Stühle hinausgehen. Allgemein wird häufig eine Möbelfreiheit von min. 70cm als ausreichend angesehen. Ab einer gewissen Schirmgröße empfiehlt sich daher ein Teleskopsystem, damit der Schirm auch abgespannt bequem über die Bestuhlung passt.

Montage
Die Montage ist der Aufbau der gelieferten Schirmteile am Aufstellungsort / Standort.

Montageplatten
Montageplatten sind Bauteile aus Metall (verzinkter Stahl) die eingesetzt werden, wenn eine Montage auf festem Untergrund (zB Beton, Steinplatten, Holzdielen/-bohlen) erfolgen kann. In der Regel werden die Platten zB von Umbrosa mit vier Schrauben und mit Bodenhülsen (Dübel) verschraubt.

Motorantrieb
Mit einem Motorantrieb wird der Schirm elektrisch bedient - entweder mit per Knopf oder mittels einer Fernbedienung, was eine sehr elegante und bequeme Lösung ist.

N

Natureloxiert
Als natureloxiert wird eine Oberflächenveredelung bezeichnet, die einen Oxidationsschutz bewirkt, Anlaufen und Fleckenbildung auf der Oberfläche des Aluminiums vermeidet bzw. verhindert. Die natürliche Aluminium-Farbe bleibt dabei erhalten.

Neubezug
Schirmbespannung, Bezug, Stofftuch, Tuch, Ersatzbezug, Dachbezug etc.

O

Orchesta
Orchestra ist ein Markisenstoff, der für einen wirkungsvollen Sonnenschutz steht. Orchestra schützt dauerhaft und zuverlässig vor Wind und Wetter, Helligkeit, Hitze und UV-Strahlen. Die 100 Prozent spinndüsengefärbte Faser ist aufgrund der Outdoor-Spezial-Imprägnierung dauerhaft farbbeständig, schmutz- und wasserabweisend sowie reißfest. Der Markisenstoff hat ein Gewicht von ca. 295 g/m³ und  wurde speziell für die Verwendung im Außenbereich entwickelt. Dieser Stoff ist für Caravita Sonnenschirme erhältlich.

P

Pendelschirm
Der Pendelschirm ist eigentlich eine Art Ampelschirm. Das Schirmdach hängt unterhalb des Auslegers/Armes und kann leicht beweglich sein (pendeln), wenn Wind auf das Schirmdach einwirkt. Der Vorteil liegt wie beim Ampelschirm darin, dass kein Mittelmast die Fläche unterhalb des Schirmdaches beeinträchtigt. Der Pendelschirm wird idR nach dem Zusammenklappen/ Schließen seitlich weggeschoben mittels des ggf. vorhandenen Drehfußes/-gelenkes.

Plattenständer
Plattenständer haben idR ein Metallgerüst zur Aufnahme der Beschwerungsplatten aus Stein (z.B. Beton grau, Kieselwaschbeton). Es gibt Plattenständer in unterschiedlichen Größen. Platten von 40x40cm bis 60x60cm gehören zu den gängigen Größen. Anzahlmäßig passen von 4 bis 12 Platten in einen Ständer.

Polyester
Polyester ist ein Gewebe das häufig für die Produktion von Schirmbespannungen genutzt wird. Es gibt sehr unterschiedliche Polyesterqualitäten und Grammaturen. Auch werden bereits spinndüsengefärbte Polyesterbespannungen gefertigt, die eine deutlich erhöhte Lebensdauer aufweisen. Grundsätzlich findet Polyester bei billigeren Sonnenschirmfabrikaten seine Verwendung. Polyester ist nicht atmungsaktiv. Insoweit kann sich unter dem Schirmdach die Hitze stauen und man kommt schneller ins Schwitzen.

Pulverbeschichtet
Mit einer Pulverbeschichtung wird das Metall mit einer hochwertigen Oberflächen veredlt. Aluminiumteilen am Sonnenschirmgestellt kann man so eine andere beliebige Farbe (meist RAL) geben. Dies individualisiert den Schirm je nach Geschmack und Wunsch. Bei den Caravitaschirmen gibt es eine fast unendliche Möglichkeit dem Schirm die Wunschfarbe zu geben.

Q

Quellgarn
Quellgarn wird bei der Schirmkonfektionieren vernäht und dehnt sich beim ersten Kontakt mit Wasser aus. So verschliessen sich dann die Nahtstellen am Schirmtuch und lassen das Material wasserdicht werden (Allwetterschirm).

R

RAL
RAL ist ein Gütezeichen und hat u.a. normierte Farben die eine eindeutige Farbnummer haben.

Regenrinne
Die Regenrinne Verbindungsstück idR aus dem Schirmstoff gefertigt, welches zwischen zwei und mehr Sonnenschirmen angebracht wird durch einhängen oder ankletten. Der Schirmbereich wird somit vergrößert und die Zwischenräume geschlossen, so dass kein Regenwasser zwischen den Schirmen durchläuft.

Rollensockel
Der Rollensockel ist eine Beschwerungsplatte von Umbrosa der über 4 Stück Rollen verfügt, von denen eine Rolle mit Tretbremse versehen ist. Der Sockel lässt den Schirm „Infina“ leichtgängig verschieben.

S

Schieber-Spannhebel-System
Das Spannhebel-System mit einem sog. Schieber wird zum Öffnen und Schließen des Sonnenschirmes eingesetzt. Nur an wenigen Schirmmodell findet sich dieses System, da es bessere Varianten gibt.

Schirmbespannung
Der Begriff Schirmbespannung ist der best-bezeichnende Begriff für das Schirmtuch bzw. den Schirmbezug. Es ist der textile Teil des Sonnenschirmes. Mögliche weitere Bezeichnungen lauten wie folgt:  Schirmmembrane, Schirmüberzug oder Schirmbezug, Neubezug, Tuch etc. Es gibt ein breites Spectrum an Stoffen und Materialien. Besonders im Gewerbebereich sollte eine Beratung erfolgen.

Schirmfläche
Die Schirmfläche ist normalerweise das Ergebnis von Länge x Breite der Sonnenschirme bzw. bei runden Modellen ihr Durchmesser. Die schattenspendende Schirmfläche, die sich auf dem Boden abzeichnet wird durch den jeweiligen Sonnenstand verändert /vergrößert.

Schirmmast
Auch Mittelstock, Mittelrohr, ggfs. auch Seitenmast genannt. Bei kleineren Schirmen spricht man von einem Schirmstock. Der Durchmesser eines Schirmasts ist entscheidend für die Stabilität. Es gibt rund aber auch eckige Masttypen.

Schirmmembran
Die Schirmmembrane ist der textile Schirmbezug. Sie kann auch verschiedenen Materialien bestehen. Grundsätzlich beschreibt eine Membrane einen kunststoffartigen Bezug am Schirm, der einem Planenstoff (lack- folienartig) entspricht und eine absolute Wasserdichtigkeit besitzt.

Schirmsockel/Schirmständer
Der Schirmsockel auch Schirmständer, sorgt für die Standfestigkeit des Sonnenschirmes. Entgegen der fixierten Befestigung (z.B. Erdanker) bietet der Schirmsockel mehr Flexibilität. Schirmsockel können aus Beton, Granit, Kieselsteinplatten, Metall bestehen. Es gibt die vielfältigsten und unterschiedlichesten Bauarten.

Schnellspannsystem
Schieber-Spannhebel-System. Einsatz häufig bei Großschirmen. Oft bei teleskopartig arbeitenden Schirmkonstruktionen zu finden.

Schutzhülle
Schutzhüllen schützen Sonnenschirme vor den täglichen Wettereinflüssen. Damit ist Regen, Hagel, Schnee aber auch Sonne gemeint. Wird der Schirm nicht genutzt, empfiehlt es sich, die Schutzhülle aufzuziehen. Der Grund ist ganz einfach. Die Schutzhülle verlängert die Haltbarkeit des Sonnenschirmes nicht nur in optischer und zeitlicher Hinsicht, sondern vermindert erheblich den Reinigungsaufwand für ein einwandfreies Erscheinungsbild ihres Sonnenschirmes. Sollte der finanzielle Aspekt dabei nicht im Vordergrund stehen, kann man sich die „Arbeit“ mit dem Aufziehen der Schutzhülle sparen und je nach gewählter Stoffqualität einen neuen Schirmbezug kaufen. In jedem Fall empfiehlt es sich aber, über die Wintermonaten den Schirm trocken ins Winterlager zu legen, anderenfalls aber unbedingt die Schutzhülle zu verwenden. Gute Schutzhüllen (Umbrosa, Schneider und Caravita Cover) sind wasserdicht, haben einen Reißverschluß und einen Aufzugsstab. Mit Letzterem kann die Schutzhülle auch bequem über hohe Schirmspitzen gezogen werden ohne einen Tritt zu benötigen.

Seilzug
Der Seilzug ist der klassische Öffnungsmechanismus bei Sonnenschirmen und findet sich häufig besonders bei Holzschirmen. Dabei unterscheiden sich im Wesentlichen der einfache Seilzug über eine Umlenkrolle und der Flaschenseilzug über zwei Umlenkrollen. Als Design Schirm mit Seilzug gilt der Infina von Umbrosa.

Seitenbehang
Caravita bieten zu seinen Schirmmodellen diese Seitenbehänge / Seitenplanen an. Diese bestehen aus dem Schirmstoff und können zusätzlich mit Fenstern und Türen bestellt werden. Befestigt werden die Seitenplanen entweder mit Reißverschlüssen oder mit Klemmbändern.

 

Sonnenschirm
Ist der Oberbegriff/Dachbegriff für alle Arten von Schattenspendern wie z.B.  Ampelschirm, Allwetterschirm, Holzschirm, Balkonschirm, Gastronomieschirm, Pendelschirm, Gelenkarmschirm, Terrassenschirm, Aluschirm, Designschirm, usw..

 

Speiche
Als Speiche, auch Stab oder Spinne werden die von der Mitte des Sonnenschirmes her nach außen verlaufenden „Stangen“ bezeichnet, an denen, bzw. auf denen die Schirmbespannung, der Stoffbezug befestigt wird oder aufliegt.

Spinndüsengefärbt
Meist werden die Stoffgarne nach Fertigstellung des Schirmbezuges eingefärbt, also im Endfertigungszustand. Die Farbe liegt dann nur äußerlich auf und dringt nicht bis in die Tiefe des Garns vor. Spinndüsengefärbt bedeutet, das das Garn bereits bei seiner Herstellung eingefärbt und somit das ganze Garn durchfärbt wird. Zudem weist das Garn eine deutlich höhere Lichtechtheit und Langlebigkeit auf. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für Sonnenschutzstoffe, das sich auch im Preis des Produktes niederlegt.

Standmarkise
Beidseitig ausfahrbare Markise die einen freien Stand auf der Terrasse oder im Garten hat. Die Befestigung erfolgt entweder mit Beton-Erdankern oder über seitlich ausgelagerte Beschwerungsplatten. Die Markisen sind mit Kurbel oder Motorantrieb erhältlich.

Standrohr
Auch als Mast bezeichnet, steht das Standrohr in der Regel zentral unter dem Sonnenschirm.

Stützstrebe
Das sind die Streben am Schirmgestell, die die oberen Dach-Speichen ab ihrer Mitte in Richtung Mast schräg nach unten oder auch waagerecht abstützen und die Last sowie den Winddruck auf den Schirmmast übertragen.

T

Teleskopsystem
Das Teleskopsystem kommt bei größeren Schirmen zum Einsatz. Es sorgt beim Öffnen und Schließen des Sonnenschirmes für die benötigte Tischfreiheit. Beim Schließen fährt das Teleskoprohr nach oben und beim Öffnen kömmt es langsam wieder nach unten.

U

Ultraviolette Strahlung
Auch als UV-A und UV-B bezeichnet.

V

Verankerung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Schirm zu verankern (Bodenhülse, Betonsockel, Granitsockel, Rollensockel, Plattenständer, Wandkonsole, Montageplatte). Die genannten Verankerungen sorgen für eine Standfestigkeit des Sonnenschirmes.

Volant
Auch als Schabracke bezeichnet. Bei Caravita gibt es den angenähten, fließenden Volant. Der Volant eignet sich besonders als Werbeträger und für Schriftzüge. Volant können gerade oder wellenförmig geschnitten sein. Ein Volant kann mit Einfassband in verschiedenen Farben umnäht werden.

W

Wassersäule
Die Wassersäule symbolisiert den Wasserdruck, den ein Material aushält, bevor das Wasser durch den Stoff fließt. Die Angabe der Wasserdichtigkeit von Materialien erfolgt i.d.R. in mmWS (Millimeter Wassersäule). Je höher die Wassersäule in mm eines Materials ist, desto höher ist der Druck, dem es standhält und desto höher ist entsprechend auch seine Wasserdichtigkeit.

Wetterbeständigkeit
Diese zeichnet sich in der Regel durch wasserabweisende Eigenschaften, UV-Beständigkeit, Farbechtheit, Materialart und Lebensdauer aus. Schirme können durch spezielle Materialien oder Veredelungen wetterbeständiger gemacht werden. Durch die Modifikation werden Sonnenschirme langlebiger. Ebenso gibt es schwer entflammbare Materialien für den Gastronomiebereich. Bei Caravita z.B. auch für den Privatbereich erhältlich.
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